Dein Immunsystem

Was ist das überhaupt und wo hast du das?               

Dein Immunsystem ist dein Schutzmantel, der die meisten schädlichen Einflüsse davon abhält, dass du krank wirst.

Das beginnt schon damit, dass Du von Haut umgeben bist. Ist sie unverletzt, lässt sie schon mal nix durch.
Krankheitserreger, die du einatmest, bleiben an Schleimstoffen in der Nase kleben. Erreger, die du mitgegessen hast, werden durch die Salzsäure im Magen weggezischt. Keime, die es trotzdem noch weiter schaffen, werden von deinen sogenannten weißen Blutkörperchen erstmal als Fremdling identifiziert und dann gefressen. Diese verfressenen Zellen werden im Anschluss regelrecht aussortiert, da sie ja einen Fremdling in sich tragen, der nicht zu deinem Körper gehört.
Manche dieser weißen Blutkörperchen können aber sogar noch mehr! Sie merken sich, wie der Erreger ausgesehen hat, damit sie ihn bei einem nächsten Zusammentreffen noch schneller und effektiver bekämpfen können. Man kann es vergleichen mit dem passenden Schlüssel für ein Schloss. Das alles passiert in einem wundervoll ausgeklügelten System, an dem mehrere deiner Organe beteiligt sind, und von dir normalerweise nahezu unbemerkt.

Wie kannst du dann krank werden, wenn das so toll miteinander funktioniert?

Es gibt so einige Störfaktoren, die dem Immunsystem das Leben schwer machen. Dazu gehören Stress, Schlafmangel, ungesunde Ernährung, Rauchen und Alkohol, dein Alter und natürlich auch bestehende chronische Krankheiten oder sogenannte Immunsuppressiva / Medikamente.

Ist deine Abwehr geschwächt, haben die Eindringlinge leichteres Spiel. Da kann dein Immunsystem nicht mehr von dir unbemerkt kämpfen, da hast du dann Fieber, Halsschmerzen, eine dicke Nase, tränende Augen und dein Gehirn ist regelrecht lahmgelegt.

Das alles sind Zeichen, dass deine Abwehrkräfte mit 200% auf Hochtouren arbeiten. Doch meistens reagieren wir hier nicht mit „ok, ich geb Ruhe und leg mich mal 2 Tage hin“ darauf, sondern wir ziehen unseren Tagesablauf weiter durch, was zur Folge hat, dass die Erreger noch mehr in uns wüten können. Doch nicht nur, dass dadurch das Kranksein länger dauert, dein Immunsystem ist auch noch anschließend geschwächt, weil es soviel mehr leisten musste. Du kennst das sicher von der Arbeit: wenn du dich nicht konzentrieren kannst, dauert alles viel länger. Zusätzlich bedeutet das, dass du dir durch die Schwächung  anschließend schneller die nächste Erkältung o.ä. einfangen kannst.

Es kommt also nicht nur auf einen Baustein an, es ist ein ganzer Baukasten, der ineinandergreift.

Verwirrend? Überfordernd? Was kannst du da schon Gutes für dich tun?

Ganz viel und ganz einfach!
Du kannst an jedem Baukastenteil ansetzen und so Säule für Säule stärken. Zusammen sehen wir uns jede einzelne an und du bekommst Tipps, was du ohne großen Aufwand für dich tun kannst.
Mein letzter post auf Instagram war schon mal ein Anfang: geh, so oft du es ermöglichen kannst, raus an die frische Luft, zackig laufen und dabei tief durchatmen. Natürlich nicht direkt am nächsten Verkehrsknotenpunkt, wo die Autos schon in Schlange hupend an der Ampel warten. Vielleicht hast du in der Mittagspause die Möglichkeit, weil ein kleiner Park in der Nähe ist. Oder du steigst beim Nachhausefahren einfach eine Haltestelle früher aus und läufst die letzten Meter. Bist du nach der Arbeit zu müde, dann starte doch so in deinen Tag, indem du bis zur übernächsten Bushaltestelle marschierst. Das macht dich wach, dein ganzer Körper ist gut durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Und du hast damit schon zwei Säulen deines Immunsystems (Atmung und Bewegung) unterstützt.

Probiers aus……

 

P.S.: Rechtliches:
Wer gegen eine Zutat allergisch ist, darf diese natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder fragt bitte vorher Euren Arzt um Rat.
Alles, was ich einstelle, basiert auf der sogenannten Erfahrungs-Heilkunde, Volksheilkunde, es sei denn ich merke den Ursprungslink zu einer staatlichen Stelle mit an. Das heißt, ich fordere hier keinesfalls dazu auf, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder zu ersetzen.
Dies ist ein Blog-Beitrag und soll Euch unterhalten und erhebt keinen Anspruch auf vollständige, medizinische Ausführung.