Deine ausgeglichene Psyche

Bist du schon ein „Roadrunner“ geworden?

Wenn nicht, raus mit dir und erstmal eine Runde zackigst ums Karree gelaufen. Dann sehen wir uns zusammen die nächste Säule an: deine ausgeglichene Psyche.

Manche Tage sind gespickt mit blödem Zeug!

Gerne wärst du morgens früher aufgestanden, um den Tag in Ruhe zu beginnen. Aber du hast vergessen den Wecker anders zu stellen. Kaum die Augen auf, ärgerst du dich und wackelst grummelig ins Bad. Dabei übersiehst du vor lauter Grummeln den Kater zu deinen Füßen und landest pardauz! recht unsanft auf deinen Knien. Herrschafftszeiten nochmal! Die Knie tun weh, deine Hände zittern und deswegen schrammst du dir mit der Zahnbürste jetzt auch noch das Zahnfleisch auf. Oh Mensch, alles tut weh, die Hände zittern noch mehr und zack! ist der Inhalt der Kaffeetasse auf deinem T-Shirt ……………….
Kennst du solche Tage?

Die sind richtig saublöd. Aber das Blödeste daran ist, dass sich deine miese Stimmung durch den ganzen Tag zieht wie ein roter Faden. Und da kommt auch nix Positives mehr durch! Da kommt nur noch mehr Blödes! Eines nach dem anderen!

Logisch. So grummelig, oder wahrscheinlich im Verlauf des Tages schon richtig sauer – böse – angeätzt du bist, bemerkst du das nette Lächeln von der Kollegin gar nicht. Das hat gar keine Chance!

Was kannst du anders machen?

Ja klar, du hättest am Vortag den Wecker anders stellen können. Haste aber nicht.
Stell dir doch mal vor, du hättest nach dem späten Klingeln einfach durchgeatmet. Richtig tief. Und dabei gedacht: „blöd gelaufen, aber dafür schön geschlafen 😊 Dann steh ich halt morgen früher auf“. Wäre das schlimm gewesen? Bestimmt hättest du dann den Kater bemerkt, weil der ja jeden Morgen um deine Füße schleicht. Dann hättest du dir auch ganz normal die Zähne ohne Schmerzen geputzt und hättest Dir den Kaffee einfach schmecken lassen.

Was will ich dir damit sagen?

Wir haben immer wieder Tage, an denen Blödes passiert. Wenn du dann aber einfach tief durchatmest, kommst du nicht in diese Spirale, die deinen ganzen Tag versaut.

Dafür zeig ich dir eine kleine Übung, die du immer und überall machen kannst. Immer, wenn du es brauchst.  Wiederhole die Übung mindestens 10mal, am besten öfter. Danach noch einmal kräftig durchatmen und ich bin mir sicher: du rockst deinen Tag!


P.S.: Rechtliches:
Wer gegen eine Zutat allergisch ist, darf diese natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder fragt bitte vorher Euren Arzt um Rat.
Alles, was ich einstelle, basiert auf der sogenannten Erfahrungs-Heilkunde, Volksheilkunde, es sei denn ich merke den Ursprungslink zu einer staatlichen Stelle mit an. Das heißt, ich fordere hier keinesfalls dazu auf, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder zu ersetzen.
Dies ist ein Blog-Beitrag und soll Euch unterhalten und erhebt keinen Anspruch auf vollständige, medizinische Ausführung.

Dein Immunsystem

Was ist das überhaupt und wo hast du das?               

Dein Immunsystem ist dein Schutzmantel, der die meisten schädlichen Einflüsse davon abhält, dass du krank wirst.

Das beginnt schon damit, dass Du von Haut umgeben bist. Ist sie unverletzt, lässt sie schon mal nix durch.
Krankheitserreger, die du einatmest, bleiben an Schleimstoffen in der Nase kleben. Erreger, die du mitgegessen hast, werden durch die Salzsäure im Magen weggezischt. Keime, die es trotzdem noch weiter schaffen, werden von deinen sogenannten weißen Blutkörperchen erstmal als Fremdling identifiziert und dann gefressen. Diese verfressenen Zellen werden im Anschluss regelrecht aussortiert, da sie ja einen Fremdling in sich tragen, der nicht zu deinem Körper gehört.
Manche dieser weißen Blutkörperchen können aber sogar noch mehr! Sie merken sich, wie der Erreger ausgesehen hat, damit sie ihn bei einem nächsten Zusammentreffen noch schneller und effektiver bekämpfen können. Man kann es vergleichen mit dem passenden Schlüssel für ein Schloss. Das alles passiert in einem wundervoll ausgeklügelten System, an dem mehrere deiner Organe beteiligt sind, und von dir normalerweise nahezu unbemerkt.

Wie kannst du dann krank werden, wenn das so toll miteinander funktioniert?

Es gibt so einige Störfaktoren, die dem Immunsystem das Leben schwer machen. Dazu gehören Stress, Schlafmangel, ungesunde Ernährung, Rauchen und Alkohol, dein Alter und natürlich auch bestehende chronische Krankheiten oder sogenannte Immunsuppressiva / Medikamente.

Ist deine Abwehr geschwächt, haben die Eindringlinge leichteres Spiel. Da kann dein Immunsystem nicht mehr von dir unbemerkt kämpfen, da hast du dann Fieber, Halsschmerzen, eine dicke Nase, tränende Augen und dein Gehirn ist regelrecht lahmgelegt.

Das alles sind Zeichen, dass deine Abwehrkräfte mit 200% auf Hochtouren arbeiten. Doch meistens reagieren wir hier nicht mit „ok, ich geb Ruhe und leg mich mal 2 Tage hin“ darauf, sondern wir ziehen unseren Tagesablauf weiter durch, was zur Folge hat, dass die Erreger noch mehr in uns wüten können. Doch nicht nur, dass dadurch das Kranksein länger dauert, dein Immunsystem ist auch noch anschließend geschwächt, weil es soviel mehr leisten musste. Du kennst das sicher von der Arbeit: wenn du dich nicht konzentrieren kannst, dauert alles viel länger. Zusätzlich bedeutet das, dass du dir durch die Schwächung  anschließend schneller die nächste Erkältung o.ä. einfangen kannst.

Es kommt also nicht nur auf einen Baustein an, es ist ein ganzer Baukasten, der ineinandergreift.

Verwirrend? Überfordernd? Was kannst du da schon Gutes für dich tun?

Ganz viel und ganz einfach!
Du kannst an jedem Baukastenteil ansetzen und so Säule für Säule stärken. Zusammen sehen wir uns jede einzelne an und du bekommst Tipps, was du ohne großen Aufwand für dich tun kannst.
Mein letzter post auf Instagram war schon mal ein Anfang: geh, so oft du es ermöglichen kannst, raus an die frische Luft, zackig laufen und dabei tief durchatmen. Natürlich nicht direkt am nächsten Verkehrsknotenpunkt, wo die Autos schon in Schlange hupend an der Ampel warten. Vielleicht hast du in der Mittagspause die Möglichkeit, weil ein kleiner Park in der Nähe ist. Oder du steigst beim Nachhausefahren einfach eine Haltestelle früher aus und läufst die letzten Meter. Bist du nach der Arbeit zu müde, dann starte doch so in deinen Tag, indem du bis zur übernächsten Bushaltestelle marschierst. Das macht dich wach, dein ganzer Körper ist gut durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Und du hast damit schon zwei Säulen deines Immunsystems (Atmung und Bewegung) unterstützt.

Probiers aus……

 

P.S.: Rechtliches:
Wer gegen eine Zutat allergisch ist, darf diese natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder fragt bitte vorher Euren Arzt um Rat.
Alles, was ich einstelle, basiert auf der sogenannten Erfahrungs-Heilkunde, Volksheilkunde, es sei denn ich merke den Ursprungslink zu einer staatlichen Stelle mit an. Das heißt, ich fordere hier keinesfalls dazu auf, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder zu ersetzen.
Dies ist ein Blog-Beitrag und soll Euch unterhalten und erhebt keinen Anspruch auf vollständige, medizinische Ausführung.

Der Herbst ist da!

Farbenrausch im Herbst
Farbenrausch im Herbst

Heute ist Herbstanfang, der Herbst ist da! Jetzt brauche ich mein gut funktionierendes Immunsystem. Denn Kälte, Dunkelheit, Nässe, überhitzte Raumluft… all das tut mir nicht gut. Wenn ich nicht für mich vorsorge!

Vorab: nicht jedes Niesen oder Frösteln heißt gleich, dass ich schlimmst erkrankt bin. Selbstverständlich achte ich im Verlauf darauf, ob es trotz meiner Bemühungen nicht besser oder gar noch viel schlimmer wird. Und spätestens wenn ich richtig Fieber bekommen habe: Abmarsch zum Arzt!

Doch kann ich vorher Vieles für mich tun, damit es gar nicht erst schlimm wird.

In der nächsten Zeit zeige ich Dir:

was Dein Immunsystem überhaupt alles so macht für Dich,
was ihm so gar nicht gut tut,
wie Du es stärken kannst mit gutem Essen,
wie Du es stärken kannst mit gutem Schlaf,
wie Du es stärken kannst mit ein bisschen Bewegung und
wie Du es stärken kannst mit einer ausgeglichenen Psyche.

Dazu teile ich Dir Rezepte, Tipps zu Bewegungsübungen und natürlich auch Anregungen zu meinen geliebten Kräutern.

Zusammen schaffen wir das – gesund durch die dunkle Jahreszeit!

Dunkle Jahreszeit

Die herbstliche Felsenbirne mit weißem Knöterich-Tutu
Die herbstliche Felsenbirne mit weißem Knöterich-Tutu

Das klingt eher recht negativ, oder? Ist Dir schon mal aufgefallen, dass sie ganz oft wunderbar sonnig ist? Zum Beispiel: strahlend lässt die Wintersonne Schnee glitzern….
Siehst Du, das ist schon der erste Tipp: die sogenannte Gedankenhygiene. Von überall her wird mir eingetrichtert: bah, dunkel, bäh, alles blöd, alles kalt, ständig krank!

Ja, es ist dunkler als im Hochsommer, einfach schon deswegen, weil die Sonne später auf- und früher untergeht. Aha, ja und?
Ja, es ist kälter als im Hochsommer. Ich freu mich auf meinen kuscheligen Lieblingspulli und meine dicken Socken! Das ist nämlich mega gemütlich.
Ja, es ist oft nasser als im Hochsommer. In unseren Breitengraden regnet es Ende Oktober und im November häufig und ja, nasskaltes Wetter finde ich auch nicht schön. Aber was solls? Dafür saugt sich Mutter Natur endlich wieder richtig voll mit dem wertvollen Wasser, damits im Frühjahr wunderzauberprächtigste Blumen gibt. Und die liebe ich! Du auch?

Du siehst, ich kann aus allen ach so eklig negativen Adjektiven mir auch was Positives rausziehen. Und genau das tut mir gut, weil ich dann zumindest ein bisschen lächeln kann, und es tut meinem Körper gut, weil meine Psyche dann auf „Froh“ eingestellt ist und nicht auf bäh.

Wie das alles zusammenhängt, zeig ich Dir in den nächsten posts.
Zusammen schaffen wir es den Blues der dunklen Jahreszeit auszutricksen mit unserem gut funktionierenden Immunsystem.

 

P.S.: Rechtliches:
Wer gegen eine Zutat allergisch ist, darf diese natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder fragt bitte vorher Euren Arzt um Rat.
Alles, was ich einstelle, basiert auf der sogenannten Erfahrungs-Heilkunde, Volksheilkunde, es sei denn ich merke den Ursprungslink zu einer staatlichen Stelle mit an. Das heißt, ich fordere hier keinesfalls dazu auf, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder zu ersetzen.
Dies ist ein Blog-Beitrag und soll Euch unterhalten.

Hitze

Hitze – HITZEEEEE

Kommst Du gut mit heißen Temperaturen, mit der Hitze klar? Hast Du schon mal versucht die Hochsommer Hitze ohne Kosten und Aufwand mit Kräutern zu meistern? Hochsommer – Hitze – Dein Kreislauf fährt Karussell mit Dir, Du kannst nur noch schwer atmen und kaum zielgerichtet denken? Es müssen einfache Tricks her, wie Du die Hitze im Hochsommer unbeschadet überstehen kannst:

Ausreichend viel trinken, lauwarm oder warm. Denn bei eiskalten Getränken provoziere ich den nächsten Schweißausbruch, weil mein Körper auf „los jetzt, nachwärmen“-Modus fährt. Viel auf jeden Fall dann, wenn Du auch viel geschwitzt hast. Schwitzen ist wichtig für unsere Körper, denn durch das Verdunsten der Feuchtigkeit auf unserer Haut versucht der Körper etwas runterzukühlen. Mindestens zwei Liter kohlensäurearme Getränke müssen es an heißen Tagen schon sein. Wenn Du auf Deinem Küchenfenster, Balkon oder im Garten Minze gepflanzt hast, perfekt! Jeden Tag ein paar etwas angequetschte Blättchen mit gutem Wasser aufgießen, gerne auch mit Deinem Lieblingssaft mischen. Damit gleichst Du ein bisschen den Mineralienverlust aus, der durchs Schwitzen entsteht.

Auch fürs Duschen gilt: lauwarm bis warm, nicht kalt! Und weil ich zitronige Düfte so sehr mag, pflücke ich mir ein paar Blättchen von meiner Zitronenverbene. Die Blätter zerschneide ich und lege sie in ein kleines Tüllbeutelchen. Das kann ich prima in der Dusche aufhängen, natürlich nicht direkt unterm Wasserstrahl. Durch die Wärme und Feuchtigkeit habe ich einen ähnlichen Effekt wie in der Badewanne. Hmmm, ich mag es sehr, wenn es so zitronig duftet!

Wohlfühlröllchen-Vorrat im Kühlschrank
Wohlfühlröllchen-Vorrat im Kühlschrank

Abends nach einem langen Hitzetag lege ich feuchte Geschirrtücher über die Unterschenkel. Wenn Du magst, kannst Du Dir dafür oder für den Nacken Pfefferminzröllchen machen. In abgekühltem Pfefferminztee kleine Gästehandtücher oder auch Geschirrtücher anfeuchten, gut auswringen, zusammenrollen und so für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. Pfefferminze verstärkt die Wirkung als Coolpack nochmal. Solche Röllchen kannst Du Dir auch tagsüber fürs Büro mitnehmen.
Oder wenn Du lieber Fußbäder magst, kannst Du Dir auch ein kühlendes, erfrischendes Fußbad mischen. Nimm einfach ein paar Tropfen ätherische Öle, Grapefruit und Zitrone sind gut geeignet, mische sie mit 3 Esslöffeln Milch und gib das Ganze in einen Eimer mit lauwarmem Wasser.

Damit das Schlafzimmer eine erträgliche Temperatur bekommt, hänge ich kalte, feuchte Bettlaken auf. Dafür lege ich schon morgens ein nasses Laken oder großes Tuch gut ausgewrungen in den Kühlschrank. Am besten reservierst Du Dir für einen Vorrat an Laken und Minzröllchen gleich eine Etage im momentan wichtigsten Haushaltsgerät.
Ein absolutes NoGo ist den Schlafanzug aus dem Kühlschrank anziehen! Dein Körper reagiert sofort mit „ich friere“ und der ganz kurze Effekt „oh, es ist nicht mehr so heiß“ kehrt sich ins Gegenteil. Denn wie bei eiskalten Getränken schaltet Dein Körper auf „ich muss nachheizen“ um. Wahrscheinlich ist der Schlafanzug dann auch noch zart feucht und Du holst Dir beim leisesten Luftzug auch noch eine satte Erkältung!

Minze aus dem Hexengarten
Minze aus dem Hexengarten

Also, Fahrplan durch den Tag:
Aufstehen, Minze pflücken zum Mitnehmen ins Büro, Laken und Geschirrtücher vorbereiten und in den Kühlschrank legen, im Handy Erinnerungsfunktion programmieren, damit Du das Trinken nicht vergisst, in der Mittagspause Salate einkaufen, abends ein kühlendes, entspannendes Fußbad nehmen, Laken aufhängen, schnell nochmal raus und ein Gänseblümchen pflücken, im Bett liegend die Achtsamkeitsübung machen und

Gute Nacht!

 

P.S.: Rechtliches:
Wer gegen eine Zutat allergisch ist, darf diese natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder fragt bitte vorher Euren Arzt um Rat.
Alles, was ich einstelle, basiert auf der sogenannten Erfahrungs-Heilkunde, Volksheilkunde, es sei denn ich merke den Ursprungslink zu einer staatlichen Stelle mit an. Das heißt, ich fordere hier keinesfalls dazu auf, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder zu ersetzen.
Dies ist ein Blog-Beitrag und soll Euch unterhalten.

Walpurgisnacht – Lasst unsere Träume hoch fliegen

Heute Nacht, in der Walpurgisnacht, können wir unsere Träume hoch und weit fliegen lassen.
Die heidnische Hexennacht, wahrscheinlich ursprünglich vom Beltane-Fest kommend, wurde von der Kirche zum Tag der heiligen Walburga, einer Benediktiner-Äbtissin des Klosters Heidenheim im 8. Jahrhundert, gemacht. Sie gilt als Schützerin der Ernte. Und sogar in die Weltliteratur, Goethes Faust, hat sie Einzug gefunden. Sollte doch Faust von Mephisto zum Brocken geleitet werden, um dort während der Walpurgisnacht Ablenkung zu erfahren und sein Gretchen zu vergessen.
Vermischt haben sich die Bräuche dieser Nacht mit den Mai-Feierlichkeiten, die bis heute festen Bestand in unserem Leben haben, z.B. dem Tanz in den Mai, dem Ansetzen der Mai-Bowle und vielem mehr.

Eine wahrlich besondere Nacht!

Drei wichtige Kräuter für heute sind der Waldmeister, der Weißdorn und der Gundermann.
Dem Gundermann sagt man nach, er würde die Hexen fern halten (leider mag er bei mir im Garten nicht mehr wachsen ☹ Warum nur?).
Den Weißdorn durfte die Schönste im Dorfe als Kronenkranz tragen.

Weißdorn-Blatt
Struktur des Weißdorn-Blattes von nahem

Der Waldmeister sollte seine Kräfte in den Liebestränken entfalten.

Waldmeister mit Blüte
Noch nicht voll erblühter Waldmeister

Doch er kann tatsächlich noch viel mehr!
Viele kennen ihn bestimmt aus unterschiedlichen Getränken und haben schon schmerzhaft erfahren müssen, dass er im Übermaß genossen Übelkeit und Kopfweh verursacht. Bitte seinen Verzehr auf jeden Fall meiden, wenn man blutverdünnende Mittel einnimmt!
In frühen Zeiten wurde das „Waldmutterkraut“ als sogenanntes Bettstrohkraut eingestreut, um bei der Entbindung zu erleichtern. Auch heute können wir seine Blätter bis zur Blüte sammeln und bei Migräne, Menstruationsbeschwerden, Frühjahrsmüdigkeit oder Einschlafstörungen versuchen. Besonders bei nervösen Unruhezuständen und Problemen beim Einschlafen würde ich nicht nur einen Tee brühen, sondern auch an seinem Duft schnuppern, sein überaus würziges Waldaroma tief in mich einsaugen.

Im Garten und auch auf dem Balkon mag er es gern halbschattig und erfreut als heimisches Wildkraut auch unsere Plüschpos.

Wer mag, kann sich für eine ganz eigene, persönliche Zeremonie dieser besonderen Nacht einen Tee aus ihm brühen, vielleicht mit ein paar Blättchen jungem Spitzwegerich, Gänseblümchen und Brennnessel. Damit fangt ihr den Geruch dieser zauberhaften Frühlingsnacht ein und müsst nicht ob der Temperaturen bei einer eisgekühlten Maibowle zittern. Wer zusätzlich getrocknete Kräuter zur Verfügung hat, kann den Genuss der Tasse Tee mit einer Räucherung begleiten.

Mit oder ohne Räucherwerk werde ich mich heute Abend mit einer dicken Decke umhüllt auf die Terrasse setzen, ganz still sein, in die Sterne sehen und meine Träume, Hoffnungen und Wünsche auf die Reise schicken. Diese Zeit wird nur mir gehören! Keine Gedanken an liebe Menschen um mich, geliebte Haustiere, entfernte Verwandte!

Nur ICH!

FÜR MICH!

Ich wünsche Euch einen zauberprächtigen Flug, sinnenbetörende Träume und einen märchenhaften Start in den Mai.

P.S.: Heute Nacht gesammelter Tau an den Kräutern soll vortrefflich der Schönheit dienen 😊 Und wer noch ein paar Blättchen Waldmeister übrig hat, kann sie einem grantigen Menschen unters Kissen legen – das soll ihn besänftigen.

Weißdorn im Frühling
Junger Austrieb vom Weißdorn im Frühling

Waldmeister
Ein Nestchen voll Waldmeister vor dem Aufblühen

P.P.S.: Rechtliches:
Wer gegen eine Zutat allergisch ist, darf diese natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder fragt bitte vorher Euren Arzt um Rat.
Alles, was ich einstelle, basiert auf der sogenannten Erfahrungs-Heilkunde, Volksheilkunde, es sei denn ich merke den Ursprungslink zu einer staatlichen Stelle mit an. Das heißt, ich fordere hier keinesfalls dazu auf, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder zu ersetzen.
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Vogelmiere

Vogelmiere – vitalstoffreiches, heimisches Superfood

Kennt Ihr diese zauberhaften Blütchen? Habt Ihr schonmal von der Vogelmiere genascht?

Vogelmiere im Wald
Im Fürther Zennwald gefunden

Sie einfach in die Schublade „Unkraut“ zu stecken, wird ihr in keinster Weise gerecht! Und es wird Zeit, dass sie in jedem guten Kräuterbuch ihren Platz findet, denn sie ist so ein Powerpaket!

Die Vogelmiere ist wie fast kein anderes Kraut nahezu das ganze Jahr frisch verfügbar. Lediglich wenn eine dicke Schneedecke liegt, gibt’s mal keine.
Finden können wir sie überall. Ob in den Blumenkästen auf dem Balkon, in den Fugen auf dem Gehweg oder Wegrändern am Wald, sie kommt mit fast jedem Untergrund zurecht. So zart, fast zerbrechlich wirkend, so stark und durchsetzungsfreudig im Wuchs.

Und ins Schwärmen komme ich, wenn wir uns ihre Inhaltsstoffe ansehen: gleich 6mal mehr Vitamin C als der konventionelle Kopfsalat, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, und und und…

In der Erfahrungs-Heilkunde wurde sie z.B. von Pfarrer Kneipp hochgelobt, der sie liebevoll auch „Hühnerdarm“ genannt hat. Den Namen kann man sich ganz leicht erklären: wenn ihr ein Stängelchen anritzt, so dass sich die äußere Haut auseinanderziehen lässt, seht ihr im Inneren einen weißen Pflanzendarm. Und da Hühner die Vogelmiere im Essen lieben…..

Pfarrer Kneipp wusste sie zum Harn treiben und Husten lindern einzusetzen. Außerdem hilft sie bei rissiger Haut mit Entzündungshemmung und zur Adstringens. Wenn ihr öfter mit juckender, spröder Haut hadert, denkt mal über einen Öl-Auszug mit der Vogelmiere nach. Wenn´s nur ´ne kleine Stelle ist, könnt ihr auch das frisch geerntete Kraut mit dem austretenden Pflanzensaft direkt auflegen.

Bei mir kommt sie vor allem in die Küche. Durch ihre vielen Vitamine ist sie im Salat unverzichtbar. Und weil ich ausschließlich alles Oberirdische abernte, wächst sie einfach wieder nach und ich kann nach einiger Zeit dort erneut ernten. Hat sie sich bei Euch im Balkonkasten ausgesamt, freut Euch! Sie hält den Boden bedeckt und damit ähnlich wie mit einer Mulchschicht etwas feucht. Da sie überall mit den Bodenverhältnissen klarkommt, ist sie auch kein großer Zehrer.

P.S. Rechtliches:
Wer gegen eine Zutat allergisch ist, darf diese natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder fragt bitte vorher Euren Arzt um Rat.
Alles, was ich einstelle, basiert auf der sogenannten Erfahrungs-Heilkunde, Volksheilkunde, es sei denn ich merke den Ursprungslink zu einer staatlichen Stelle mit an. Das heißt, ich fordere hier keinesfalls dazu auf, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder zu ersetzen.
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Schlafen ist so schön!

Durch den Beitrag von Andrea von Das Texthaus bin ich auf die Idee gekommen, Euch mein Geheimrezept zu verraten. Denn Schlafen ist so schön!

Gänseblümchen
Gänseblümchen aus meinem Hexengarten

Kennt Ihr das?
Da bin ich hundemüde, auf dem Sofa schon kaum mehr ansprechbar, lege mich ins Bett, schalte das Licht aus und zack…………
Wach! Gedankenkreisel! Mist, Licht wieder an!
Selbst wenn ich richtig gut durchatme, das Licht wieder ausschalte, der Gedankenkreisel bleibt und will einfach nicht enden.

Dafür setze ich ein zweites Mittel nach dem tief Atmen ein und das gibt dem Kreisel keine Chance mehr:
Achtsamkeit üben

Wer im Bett liegend keine Schokolade mehr naschen will und auch nix mehr trinken mag, der kann sich ein kleines Sträußchen Blumen nebens Bett stellen. Ich persönlich mag grade jetzt im zeitigen Frühling die Gänseblümchen sehr, sehr gern.

Ich setze mich also ein bisschen auf, muss nicht kerzengerade sein, lieber so, dass ich mich in den Kissen einkuscheln kann. Das Licht mag ich jetzt gar nicht so hell, meine kleine Nachttischlampe reicht. Ich nehme das Gänseblümchen in die Hand und sehe mir erstmal all seine Schönheit an. Ich entdecke, welche Symmetrie Mutter Natur hier ohne Zirkel geschaffen hat. Ich sehe die vielen unterschiedlichen Farben in den Blüten-Blättchen. Ich finde Härchen auf den Blättern. Es reizt mich, jedes einzelne Teilchen vorsichtig zu befühlen. Ich streiche sanft über die Blüte. Ich spüre den Blütenstaub an meinem Finger. Die Härchen kitzeln sogar ein wenig. Es reizt mich, dieses sanfte Blüten-Gesicht ganz nah an meine Nase zu halten. Ich atme diese Süße, diesen Duft nach Leben. Ich kann zum Abschluss meine Augen schließen und mich räkelnd in meinen Kissen einspüren, dem Duft nachriechen, den Blütenstaub am Finger nachspüren. Für all das lasse ich mir ganz bewusst Zeit. Meine Zeit

Wer sich so ausschließlich nur mit einer Sache befasst, rausgerissen aus dem Gedankenkreisel, stellt fest, dass er die ganze Zeit über nicht ein einziges Mal an all die kreiselnden Dinge gedacht hat.

Und jetzt, eingekuschelt in meine warmen Kissen, mit einem Lächeln auf den Lippen über die Schönheit von Mutter Natur, freu ich mich aufs Traumland.
Die Übung kann ich natürlich auch tagsüber machen und mich damit wieder zurückholen ins Jetzt, wenn meine Gedanken mal wieder völlig abgedriftet sind. Und je öfter ich übe, desto leichter fällt es mir mich derart achtsam mit nur einem einzigen zu beschäftigen.

Licht aus, schlaft gut!

P.s.: Wer nix gegen´s essen hat, darf das Gänseblümchen gerne auch vernaschen. Es schmeckt himmlisch nussig.

Hallo Welt!

Besprechungsecke
Hier setzen wir uns in Ruhe zusammen und reden

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“
Hermann Hesse

 

Die Umstrukturierung meiner ehemaligen Heilpraktiker-Praxis in das
Kräuter-Studio für Körper und Geist ist vollendet!
Jetzt stehe ich Euch als Psychologischer Berater und Kräuterfachfrau mit Rat und Tat zur Seite.
Denn:

„Die Natur kennt keine Probleme, nur Lösungen“
Carl Amery


Ob das Leben Dir ein Gebirge auf den Weg geworfen hat oder Du neue Rezepte für Wildkräuter haben willst – lass uns reden!

Ich brenne dafür eine helfende Hand zu geben und zu vermitteln, dass ein naturnahes Leben auch mitten in der Stadt möglich ist.
Deswegen gibt es auch „den Blog“ zusätzlich zu meiner Facebook-Seite und meinen Instagram-Posts.
Was werdet Ihr hier nicht finden:
abgedroschene Allgemeinplätze, Ausschließlichkeitserklärungen, Werbeeinblendungen
Was werdet Ihr hier finden:
Tipps zu meinen geliebten Kräutern in Form von saisonalen Rezepten oder neuesten und altbewährten Erkenntnissen, Tipps für Entspannung und das Leben im Jahreskreis.

Frühe Nascherei in meinem Kräutergarten